Glasfasererschließung: Was bietet m-net, was bietet KMS?

Ein Punkt, der in den Eigentümer(WEG-)Versammlungen 2016 entschieden werden muss, ist die Versorgung der Eigentümergemeinschaften mit TV-/Radiosignaleinspeisung, die sich aber auch auf die Telefon- und Internetversorgung auswirkt. Hintergrund ist, das die Verwaltungen im Olympiadorf die Verträge mit den bisherigen Versorgern 2015 gekündigt haben, um ihren WEGs die Möglichkeit zu geben zu entscheiden, welcher Anbieter zukünftig die TV-/Radioversorgung sicherstellen soll.
Fa. m-net hat im Herbst 2015 ein neues Glasfasernetz (LWL) im Olympiadorf gelegt.

m-net bietet seit einigen Jahren innerhalb des mittleren Rings eine Versorgung für Internet + Telefon über Telefonkabel und für TV an, neuerdings auch im Olympiadorf. Ein LWL-Übergabepunkt für den Signalfluss von LWL auf das Koaxial-Kabel (Kupfer) und das Telefonkabel (Kupfer) befindet sich hier in jedem Haus. Die Internet-Bandbreite reicht – in einer ersten Ausbaustufe – bis 150 Mbit/s und ist unabhängig von der Zahl gleichzeitiger Nutzer, weil alle Anschlüsse parallel geschaltet sind.

KMS bietet seit ca. 20 Jahren beides allein über das Koaxial-Kabel an. Es gibt nur 8 oder 9 Übergabepunkte für den Signalfluss von LWL auf Koax (Kupfer) für unsere 16 WEGs im Olympiadorf. Die Bandbreite reicht bis 200 Mbit/s, die effektiv zur Verfügung stehende Bandbreite hängt jedoch vermutlich von der Anzahl gleichzeitiger Nutzer ab, da diese in der Hausinstallation hintereinander geschaltet sind.

Beide Anbieter haben genau das gleiche TV-Programmangebot, inkl. SkyTV, und unterscheiden sich so:

1. Kriterium: Signalqualität
Koax-Kupferleitungen sind bei m-net nur die  Steigleitungen von Keller bis in die Wohnung (ca. < 30m), bei KMS sind diese deutlich länger, da auch die Verbindungsleitungen zu den wenigen Übergabepunkten im Olympiadorf Koax-Kupferleitungen sind (Schätzwert : teilweise mehrere hundert Meter).

Folgen für die Signalqualität : vgl. dazu auch Dorfbote Herbst 2015, S. 25-27 oder wikipedia unter  https://de.wikipedia.org/wiki/Kabelfernsehen#Typische_St.C3.B6rungserscheinungen
a) Qualitätseinbußen in unseren meist 45 Jahre alten und nur einfach geschirmten Koax-Kabel wachsen mit der Länge des Koax-Kabels bis in die Wohnung, über die störende Einstrahlungen vom Fernsehturm erfolgt.
Die Signalqualität ist also bei m-net besser, weil die störungsanfälligen Koax-Kabel deutlich kürzer sind.

b) Störungen im Koax-Kabel resultieren auch aus der Mitnutzung des Kabels für Internet + Telefonie.
Die Signalqualität ist also bei m-net auch besser, weil die Mitnutzung des Koax-Kabels für Internet + Telefonie entfällt.

2. Kriterium: Kosten
a)  TV :
bei der TV Versorgung ist m-net sowohl im 3 bis 5-jährigen als auch im länger dauernden Vertragsangebot durchweg billiger. Die Unterschiede sind jedoch unerheblich.

b)  Internet + Telefonie:
Für normalen Privathaushalt sind derzeit 25 Mbit/s bzw. 50 Mbit/s Standard. Nur professionelle Nutzer benötigen höhere Datenraten (auf der Versammlung AH6 hat nur eine Eigentümerin schon jetzt Interesse daran geäußert).
KMS ist in dem Bandbreitenbereich 25/50 Mbit/s durchweg etwa 5€/Monat günstiger, verlangt aber 4,95€ Monatsmiete für den Router – also auch kein Unterschied.

3. Kriterium: Zukunftssicherheit (FTTH, sog. zweite Ausbaustufe)
m-net bietet zusätzlich als zweite Ausbaustufe eine FTTH – Option (Fibre to the Home, ca. 300 bis 480€ pro Wohnung einmalig). Diese wird erst später interessant, wenn Ultra-HD-TV für die Fernsehübertragung Standard wird (Tests beginnen angeblich ab Sommer 16).
Nur für diese Option fallen also die o. g. Investitionskosten pro Wohnung an. Die Ausbaustufe FTTH gehört bei m-net zum Standard und funktioniert nachweislich.
KMS kann erst zukünftig möglicherweise Vergleichbares anbieten. Es fehlt jedoch bisher das sehr teure flächendeckende Backbone (Hauptnetz). Ein Angebot für das gesamte Olympiadorf liegt daher nicht vor.
m-net ist daher zukunftsorientiert, KMS zur Zeit eher nicht.

Empfehlung :
Bei einer Entscheidung für m-net sollte über die 2. Ausbaustufe erst entschieden werden, wenn zuverlässigere Erkenntnisse über die einmaligen Kosten in Ihrer WEG vorliegen.

Allgemeine Information zur Bandbreite :
Das Fernsehen über HD-TV erfolgt mit ca. 6 Mbit/s
Über 4k HD-TV mit ca. 20 bis 30 Mbit/s

Hülle/Vorstand EIG

Termin vormerken: Hofflohmarkt am 25.06.2016

Gut, wer im vergangenen Jahr ein Dach über dem Kopf hatte! Besonders ertragreich waren die Standbetreiber, die von Anfang an auf Wettersicherheit gesetzt hatten. Besonders hervorzuheben waren die zahlreichen kulinarischen und musikalischen Angebote, die großen Anklang fanden. Die Dorfbewohner entpuppten sich wieder einmal als kreatives und künstlerisches Völkchen – ganz zur Freude der Besucher. Heuer …

[mehr]

Frühjahrsausgabe des Dorfboten in Verteilung

Die Frühjahrausgabe des Dorfboten wird in der Nach-Osterwoche im Dorf verteilt. Die elektronische Ausgabe finden Sie hier.

Viel Freude beim Lesen der Dorfneuigkeiten wünscht Ihnen die Einwohner-Interessen-Gemeinschaft Olympisches Dorf e. V. !

Olympiapark soll Weltkulturerbe werden

Am 04.03.2016 haben die Stadträte Wolf, Haider, Oraner und Ruff den Antrag gestellt, OB Reiter möge sich für die Aufnahme des Olympiaparks auf die Liste der Kultusministerkonferenz einsetzen, um den Status eines UNESCO Weltkulturerbes erlangen.

Die EIG Einwohner-Interessen-Gemeinschaft Olympisches Dorf e. V. begrüßt diesen Antrag und hofft auf breite fraktionsübergreifende Unterstützung:

Der Olympiapark steht …

[mehr]

Der neue Dorfbote ist da!

Der neue Dorfbote (Ausgabe 97, Herbst 2015) ist bereits jetzt online verfügbar. Klicken Sie