Wegesanierung

Unsere Betriebsgesellschaft ODBG hat in ihrer „Ausgabe 109“ im Dezember 2015 umfassend über aktuelle Bauarbeiten informiert.

Nach den Sanierungen der Heizungs- und Warmwasserleitungen im Flachbereich und der Sanierung der Abwasserkanäle sowie der Verlegung der Glasfaserkabel im gesamten Dorf bestand die Aufgabe darin, die Pflasterung der Wege nach Einbau dieser Leitungen wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen.

Wir wurden mehrfach gefragt, warum die Arbeiten noch nicht beendet sind. Hier sind die Gründe :

Zunächst zum aktuellen Stand : Im Bereich Connollystraße sind die Pflasterarbeiten abgeschlossen; ebenso in der Nadistraße; dort sind aber noch Restarbeiten zu erledigen, insbesondere Pflanzarbeiten, die von der beauftragten Firma zur Zeit nachgeholt werden. Ein Ende ist also in Sicht.

Anders im Bereich Straßbergerstraße : Hier sind die Arbeiten noch in vollem Gange. Gerade wird der Belag der Straßbergerstraße südlich des Hochbereichs erneuert; diese Arbeiten schreiten zügig fort. Die Arbeiten im Bereich des Walles ruhen derzeit, um die Fertigstellung des Flachbereichs in der Straßbergerstraße zu forcieren.

Der Dammweg auf Höhe der Dammkrone wird etwa zwischen den Häusern 20 bei den Tischtennisplatten und 42 erneuert. Hier waren im größerem Umfang Wurzelschäden, also Stolperfallen, bis zu einer Höhe von 5 cm aufgetreten und damit weit jenseits des Zulässigen. Diese Arbeiten haben am Ende der Straßbergerstraße begonnen, schreiten Richtung Osten fort und sind etwa zur Hälfte erledigt.

Im Flachbereich wird von der gleichen Firma zur Zeit die provisorische Sauberkeitsschicht abgebrochen und durch die endgültige Pflasterung ersetzt.

Hindernisse waren hier u.a. kleinere „Landnahmen“ am Wegesrand, die es nicht ermöglichten, den Weg über die volle Breite einschließlich Unterbau der Randsteine zu erneuern, vgl. dazu den Dorfboten 96 vom Frühjahr 2015, S. 6 und 7.

Die Besetzer zeigten schließlich Einsicht. Die Angelegenheit konnte einvernehmlich – allerdings technisch nicht überall befriedigend – geregelt werden, so dass der Erneuerung im Bereich ihrer Claims wohl nichts mehr im Wege steht.

Bleiben noch die großflächig ausgreifenden Hecken beim Nadisee :

An mindestens zwei Stellen befinden sich nach wie vor stark raumgreifende „privateigene“ Hecken (z.B. Thuja), deren Protagonisten sich der Linie unserer Betriebsgesellschaft ODBG hartnäckig widersetzen. Hier werden offensichtlich u.a. Brandschutzvorschriften verletzt, deren Einhaltung natürlich im Interesse aller liegt. Die verbleibenden Zufahrtsbreiten für die Feuerwehr betragen stellenweise weniger als 2 m. Gefordert sind die ursprünglich vorhandenen 3,5 m. Die Feuerwehr braucht im Brandfall schließlich auch Arbeitsraum neben ihren breiten Fahrzeugen.

Hier ruhen die Arbeiten. Es ist mit längeren Streitigkeiten zu rechnen, die wohl demnächst auch gerichtsmassig werden. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Wolfgang Hülle/Vorstand EIG