Spaziergänge

Unser Olympiadorf gehört zu den wenigen Wohnbezirken in einer Parklandschaft, die zusammen mit den Wohnbauten geplant wurde. Noch heute lässt sich an vielen Stellen des Dorfes nachvollziehen, mit welchem Schwung und Ideenreichtum die Architekten damals ans Werk gingen. Wir Bewohner haben uns in der Regel so an die gestaltete Umgebung gewöhnt, dass uns viele Details nicht mehr auffallen. Daher wollen wir Sie auf Spaziergänge mitnehmen und dabei auf eben diese „Schönheiten am Wegesrand“ aufmerksam machen.

Zunächst noch ein paar Worte zur grundsätzlichen Konzeption des Olympiadorfes. Die „Wohnarme“ Straßberger-, Nadi- und Connollystraße weisen in Westrichtung und gestatten den Westwinden, uns möglichst viel frische Luft zuzuwehen. Der Grünraum zwischen Connolly- und Nadistraße mit der Schule im Ostteil wurde als Wasserbereich mit dem Nadisee und seinen „Zuflüssen“ geschaffen, der Grünraum zwischen Nadi- und Strassbergerstrasse ist für Bewegungsspiele mit viel Platz und entsprechende Anlagen für spielende Kinder ausgestattet.

Nach außen, zu den umgebenden Hauptstraßen, schützen uns hohe Wälle mit dichter Bepflanzung und die Hochhäuser an den Rändern vor dem Verkehrslärm.

Vor unserem eignen Fahrzeugverkehr sind wir durch die Tunnelbauten so geschützt, dass wir kaum etwas davon merken. Daher konnte die Fußgängerebene so gestaltet werden, dass sie mit viel Grün und einer abwechslungsreichen Pflasterung als eine verkehrsberuhigte Zone – sieht man von den Radlern ab – zum Wandern und Schauen einlädt. Achten Sie doch einmal auf Ihren Wegen durch die Dorfstraßen auf die im Detail sehr unterschiedliche Pflasterung. Je mehr man sich dem Ende der Straßen nähert, umso mehr graue Pflastersteine leiten nahezu unmerklich auf die „Naturwege“ auf den Dämmen über.

Wir stellen Ihnen vier Spaziergänge vor, die beliebig kombiniert, ausgebaut oder abgekürzt werden können. Wandert man alle in einem Zug ab, ist man je nach Verweildauer an den kleinen Sehenswürdigkeiten zwei bis drei Stunden unterwegs.